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FDP-Jongleur Lindner will alle Kegel, auch Jamaika, so lange wie möglich in der Luft halten

Ein selbstloser Freundschaftsdienst des FDP-Vorsitzenden für seinen alten Koalitionskumpel aus Nordrhein-Westfalen also? Kaum. FDP-Jongleur Lindner will alle Kegel, auch Jamaika, so lange wie möglich in der Luft halten, um sich von der SPD-Linken nicht die Bedingungen für ein Ampelbündnis diktieren lassen zu müssen. Fällt Laschet, ist das Spiel aus, dann sitzt auch Lindner in der Falle. Denn dann wäre die ganze schöne Show mit Habecks Grünen, all die verliebten Blicke nebst Handybeweisfoto der beiden „Kanzlermacher“ für die Katz. Dann wäre eben doch Olaf Scholz der Koch – und Lindner und Habeck wieder nur die Kellner. Das kann auch den Grünen nicht wirklich gefallen. Schließlich will Habeck 2025 selbst nach der Kanzlerschaft greifen, nachdem er diesmal noch zähneknirschend Annalena Baerbock die Kandidatur hatte überlassen müssen. 

Wie schwer es manchen SPD-Linken fällt, den Liberalen ihre neu erwachten Gefühle für sie zu zeigen, verriet SPD-Chef Walter-Borjans in einem Moment entwaffnender Ehrlichkeit bereits am Montag. Eine Partei der „Voodoo-Ökonomen“ sei die FDP. Die eine oder andere umworbene Braut hat schon mal nettere Komplimente gehört.

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