21. März: Droht die Umwandlung der FMG in eine AG und damit der Bau der Startbahn durch die Hintertür? Der Münchener Merkur berichtet über einen „Trick“ und über ein geheimes Abkommen aber auch ein Stillschweigen das Seehofer verordnet. OB Reiter steht in einem Interview zum Bürgerentscheid. Berichte auch in der SZ und beim BR
Versucht die Staatsregierung, den Bürgerwillen jetzt auf neue Weise zu verfälschen und ein überflüssig gewordenes Großprojekt doch noch durchzudrücken?  Zeigt sich jetzt das wahre Ausmaß der Lügen, mit denen die Staatsregierung seit langem arbeitet? Wenn das so ist, dann ist es Staatsregierung die Fortschritte blockiert auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen Politik, die die Umwelt nicht weiter zu betoniert!
Am 4. März hat das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zurückgewiesen. Aber zunächst nur die der Kommunen. Es bleibt etwas Hoffnung, da überraschend die Beschwerde der Privatkläger und des Bund Naturschutz getrennt behandelt werden. Wir lassen nicht locker, planen neue Aktionen und feiern 10 Jahre Widerstand mit einem Fest am 20. Juni in Attaching.

Nach der Ablehnung der Petition im Landtag hat Ende Februar die Wirtschaftsministerin noch mal nachgelegt, kurz nach Äußerungen von Flughafenchef Kerkloh, dass jetzt eine Entscheidung (für
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die Startbahn) her müsse. Politik und Wirtschaft weigern sich, anzuerkennen, dass die Flugbewegungen sinken statt zu steigen. Sie fordern dauerndes Wachstum als Allheilmittel für alles, meinen aber doch nur steigende Gewinne für wenige und sinkende Lebensqualität für Viele. Lesen Sie den guten Kommentar von Dirk Walter vom Münchner Merkur vom 27. Februar. Mit freundlicher Genehmigung von Dirk Walter.
1 Kommentar
  1. Guido Langenstück
    Guido Langenstück sagte:

    Sehr analytisch, was Dirk Walter vom Münchner Merkur schreibt.
    Es stellt sich allerdings die Frage, warum die Chefredakteurin des MM, Bettina Bäumlisberger, immer noch nicht einsehen mag, dass alle vernünftigen Argumente gegen die 3. Startbahn mehr überzeugen als das mantrahafte Festhalten an Wunschprognosen, die nach allen Regeln der Logik sowieso nie eintreffen werden.
    Das sture „Weiter so“ einer Ilse Aigner oder eines Markus Söder lässt nur zwei Schlüsse zu: Entweder sind beide an einem kritischen Faktencheck der Flugbewegungen grundsätzlich nicht interessiert, oder sie stehen auf einer weiteren Gehaltsliste (neben Ihren Bezügen als Minister und Landtagsabgeordnete(r), für die wir Steuerzahler aufkommen müssen).
    Der Werbespruch „CSU- näher am Menschen.“ gilt offensichtlich nur für FMG- und LUFTHANSA-Beschäftigte.

    Ich persönlich kann nur konstatieren: „Die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.“

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